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Traust du deiner Zwischenablage?

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Wie ging das nochmal? Ach, einfach googlen, kopieren und fertig!

Jaha, so schnell kann das gehen. Tückisch wird es dann meistens wenn man mit längeren grep Befehlen oder regulären Ausdrücken hantiert.
Schnell kopiert ist effizienter als selbst geschrieben. Also keine weiteren Gedanken und ab in die Shell.

Und schwups hat man was aus der Zwischenablage eingefügt, was man gar nicht kopiert hat. Oder etwa doch?

Seit einiger Zeit kursiert nämlich ein schönes Skript (kann man es eigentlich Exploit nennen?) herum, welches genau das ermöglicht:

Um genau zu erfahren wie es funktioniert, findet ihr hier die Erklärung.

Also, lieber nochmal in einen Editor kopieren, bevor ihr etwas in eure Shell ballert.

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SpiegelMining – Reverse Engineering von Spiegel-Online

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Egal, wie uninteressant eure Daten für euch aussehen mögen – was man daraus lesen kann, entscheidet nicht ihr, sondern euer Gegner.

Ein wunderschönes Zitat von David Kriesel.

Er hat seit 2014 fast 100.000 Artikel von Spiegel Online erfasst und dann ausgewertet.
Das gruselige daran ist, dass es kein Hexenwerk ist. Ein Crawler ist schnell geschrieben und mit genug Daten lassen sich so ziemlich die undenkbarsten Sachen ermitteln.
Also, bevor ihr das nächste mal eure Party-Bilder mit Aufnahmeort veröffentlicht und dann alle Leute drauf taggt – das Internet vergisst nie ;). Vielleicht gibt dann in Zukunft sogar eine App dafür.

Aber ich will euch den Vortrag nicht vorenthalten. Seht selbst 🙂

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Spaceplan – Endlich ein Incremental Game mit Ende

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Viele von euch kennen bestimmt schon Cookie-Clicker (Wenn nicht, es tut mir leid, dass ihr so viele wertvolle Stunden eures Lebens darin versenken werdet.)

Es ist einer der Pioniere unter den Incremental Games. Spiele, in welchen man meist durch Klicks Ressourcen generiert, um sich davon Dinge zu kaufen, die einem mehr Ressourcen generieren und so weiter und so weiter…

Spaceplan macht hier etwas anders – aber nichts falsch: es hat ein Ende!
Man kann sich also getrost ins Weltall stürzen, ohne Gefahr zu laufen, irgendwann im stupiden Herumgeklicke zu versumpfen.

Also, schön links auf das KinetiGen klicken, weitere Ansichten freischalten und nicht vergessen rechts den Word Outputter durchzulesen – hier gibt es eine Art KI, welche euch die eigentliche Geschichte erzählt.
Spaceplan

Am Anfang geht noch alles schön schnell, mit der Zeit werden die Kosten für die Upgrade jedoch größer.  Aber je nachdem wie motiviert man an die Sache herangeht, hat man es nebenbei in einem Wochenende durch und darf über das schöne Ende schmunzeln 😉

Dann mal viel Spaß mit Spaceplan!

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Katzeeen!

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So, seit genau einer Woche habe ich Leela und Fry bei mir herum zischen.

Letzten Samstag habe ich beide aus dem Tierheim mitgenommen, da hießen sie noch Rebecca und Toni.

Toni ist eine von acht Katzen, die vom Amtsveterinär sichergestellt wurden. Alle acht sind in einem schlechten Allgemeinzustand. Toni ist, wie die anderen Tiere aus dieser Sicherstellung, sehr verängstigt und unsicher.

Die traurige Historie schreckt einen natürlich erst einmal ab, aber wenn man sich den beiden schon im Tierheim ein wenig Zeit gewidmet hat, tauen sie doch schnell auf.

Kaum in der Wohnung frei gelassen, sind beide natürlich erst einmal unter das Bett in Sicherheit geflohen und nur Nachts zum fressen und … sich erleichtern raus gekommen.

Mittlerweile wuseln sie herum, beehren mich mit Mauzkonzerten und geben die blaue Eule nicht mehr aus der Pfote. Laufen auch gerne beim Schreiben dieses Artikels über die Tastatur 😀

So, und gleich geht es ins Bauhaus, Material für einen großen Kratzbaum besorgen!

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Eine kleine Counter-Strike Anekdote

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Wie werde ich wieder gut in CS?

Ich denke mal ich bin nicht der Einzige, der sich diese Frage gestellt hat.
Man denkt zurück an die guten, alten Zeiten.
Während eines schönen Tages im Jahr 1999 saß man im heimischen Internetcafé und hat den Multiplayer von Half-Life bis zum Erbrechen gespielt.
Ich weiß gar nicht mehr, wer auf Counter-Strike kam, aber schnell war die Mod auf die Kisten gehauen und man tuckerte mit dem Truppentransporter auf cs_siege herum. Geil!
Online-Gaming war noch der kleine behinderte Bruder des richtigen Gamings: natürlich übers LAN. Man konnte dem Gegner in seiner Niederlage noch schön in die Augen sehen und natürlich aufs übelste Beleidigen. Hach…
Den natürlichen Umständen entsprechend war die Konkurrenz klein und irgendwann kannte man die Vorlieben und Taktiken der einzelnen Personen.
Als „Stammspieler“ hatte man so natürlich einen unglaublichen Vorteil und so waren 4 vs 2 oder 5 vs 1 Runden keine Seltenheit.

Kurze Zeit später fand man sich dann in einem Clan wieder. [RR]Hydroxi – Mitglied der Rico’s Roughnecks. Starship Troopers lässt grüßen.
Mit den regelmäßigen Trainings und Clanwars kamen auch die ersten Kontakte zur ESL.
Anstatt mit Fremden zusammen auf Public-Server zu spielen war man nun organisiert und spielte ausschließlich Gather.
Auf dem Fernseher lief Giga und man fieberte mit wenn einmal wieder mouz gegen n! gezockt hat.
Aber wie es nun mal so ist – irgendwann verlor CS seinen Reiz. Der Clan staubte ein, man ging Abends lieber etwas trinken als vor dem Rechner zu sitzen.
Nicht gerade optimale Vorraussetzung um im harten eSport-Wettbewerb am Ball zu bleiben.

Natürlich ist man CS mit vielen anderen Spielen fremd gegangen.
Irgendwann kam dann auch Call of Duty – Modern Warfare raus. Und es war gut.
Schnell schwelgte man in Erinnerungen an die gute Clan-Zeit. Und so dauerte es nicht lange, bis man auch hier einen gefunden hat.
Die Zeit der Trainings war wieder gekommen, Clanwars bestimmten den Ablauf so einiger Abende. Auch in die ESL ging es wieder, diesmal sogar in die EAS – in die ESL Amateur Series.  Alles war ein wenig ernster geworden. Aber wie immer gab es auch hier den Abstieg. Mit dem neuen CoD Teil sprangen die Leute ab und die einst noch hilfreichen Trainings waren einfach nervig geworden.

Natürlich war CS nicht tot. Es herrschte die große „Mein CS ist das richtige CS“-Maulerei zwischen 1.6 und Source. Jeder Teil hatte seine Vor- und Nachteile. Ich habe natürlich beide gespielt und beide waren gut, normal, ein Zeitvertreib.

Schließlich gab es ein Licht am Himmel – Counter Strike: Global Offensive.
Aber… Kann das gut sein? Skins für Waffen? was? Äh.. Wtf?

Aber auch hier siegt die Neugier – und die Entwickler haben wirklich den Spagat zwischen 1.6 und Source geschafft.

Es gab nur ein Problem. Ich war das Problem. Natürlich sind die alten Zeiten vorbei. Kaum trifft man auf einigermaßen erfahrene Gegner, ist die Niederlage vorprogrammiert.

Ich bin zu schlecht für dieses Spiel.

Daran muss sich etwas ändern.

Seit ein paar Tagen habe ich wieder hereingeschnuppert und bin wirklich gut auf die Fresse geflogen.
Aber: dem Internet sei Dank gibt es tausende Tipps, Regeln, Voraussetzungen und Einstellungen, welche man beachten kann.

Sozusagen das kleine ABC für das erfolgreiche Spielen.
Seitdem wieder Aktiv und versuche die Tips umzusetzen. Und es funktioniert.
Dazu aber mehr im nächsten Artikel 😉

 

 

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Programming Sucks

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Alleine für folgenden Ausschnitt müsste ich eine Lese-Empfehlung aussprechen:

Right now someone who works for Facebook is getting tens of thousands of error messages and frantically trying to find the problem before the whole charade collapses. There’s a team at a Google office that hasn’t slept in three days. Somewhere there’s a database programmer surrounded by empty Mountain Dew bottles whose husband thinks she’s dead. And if these people stop, the world burns. Most people don’t even know what sysadmins do, but trust me, if they all took a lunch break at the same time they wouldn’t make it to the deli before you ran out of bullets protecting your canned goods from roving bands of mutants.

Aber wo das herkommt, gibt es zum Glück noch viel mehr.

Ich liebe ja diese Schimpftiraden 😀

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Ein See, welcher Tiere versteinert

1 Kommentar

Bei versteinerten Wesen muss ich einerseits an Fossilien denken, andererseits an die griechische Mythologie und Medusa, welche ihre Opfer durch einen magischen Blick versteinerte.

Aber spätestens jetzt muss ich auch den den Natronsee in Tansania denken. Durch seinen hohen pH Wert, der zwischen  9 und 10,5 schwankt, und den hohen Gehalt an Natriumcarbonat und Salz versteinert er die Kadaver von Tieren regelrecht.

So hat Naturfotograf Nick Brandt bei einer Tour  am Natronsee gut konservierte Tierkadaver von Vögeln und Fledermäusen vorgefunden: 

Alle Bilder © Nick Brandt / Courtesy of CAMERA WORK

 Es ist doch immer wieder schön zu sehen, dass selbst solche unglaublichen Dinge nicht nur möglich sind, sondern auch direkt von unseren Füßen passieren.