Artikel

Spaceplan – Endlich ein Incremental Game mit Ende

Hinterlasse eine Antwort

Viele von euch kennen bestimmt schon Cookie-Clicker (Wenn nicht, es tut mir leid, dass ihr so viele wertvolle Stunden eures Lebens darin versenken werdet.)

Es ist einer der Pioniere unter den Incremental Games. Spiele, in welchen man meist durch Klicks Ressourcen generiert, um sich davon Dinge zu kaufen, die einem mehr Ressourcen generieren und so weiter und so weiter…

Spaceplan macht hier etwas anders – aber nichts falsch: es hat ein Ende!
Man kann sich also getrost ins Weltall stürzen, ohne Gefahr zu laufen, irgendwann im stupiden Herumgeklicke zu versumpfen.

Also, schön links auf das KinetiGen klicken, weitere Ansichten freischalten und nicht vergessen rechts den Word Outputter durchzulesen – hier gibt es eine Art KI, welche euch die eigentliche Geschichte erzählt.
Spaceplan

Am Anfang geht noch alles schön schnell, mit der Zeit werden die Kosten für die Upgrade jedoch größer.  Aber je nachdem wie motiviert man an die Sache herangeht, hat man es nebenbei in einem Wochenende durch und darf über das schöne Ende schmunzeln 😉

Dann mal viel Spaß mit Spaceplan!

Artikel

Katzeeen!

Hinterlasse eine Antwort

So, seit genau einer Woche habe ich Leela und Fry bei mir herum zischen.

Letzten Samstag habe ich beide aus dem Tierheim mitgenommen, da hießen sie noch Rebecca und Toni.

Toni ist eine von acht Katzen, die vom Amtsveterinär sichergestellt wurden. Alle acht sind in einem schlechten Allgemeinzustand. Toni ist, wie die anderen Tiere aus dieser Sicherstellung, sehr verängstigt und unsicher.

Die traurige Historie schreckt einen natürlich erst einmal ab, aber wenn man sich den beiden schon im Tierheim ein wenig Zeit gewidmet hat, tauen sie doch schnell auf.

Kaum in der Wohnung frei gelassen, sind beide natürlich erst einmal unter das Bett in Sicherheit geflohen und nur Nachts zum fressen und … sich erleichtern raus gekommen.

Mittlerweile wuseln sie herum, beehren mich mit Mauzkonzerten und geben die blaue Eule nicht mehr aus der Pfote. Laufen auch gerne beim Schreiben dieses Artikels über die Tastatur 😀

So, und gleich geht es ins Bauhaus, Material für einen großen Kratzbaum besorgen!

Artikel

Eine kleine Counter-Strike Anekdote

Hinterlasse eine Antwort

Wie werde ich wieder gut in CS?

Ich denke mal ich bin nicht der Einzige, der sich diese Frage gestellt hat.
Man denkt zurück an die guten, alten Zeiten.
Während eines schönen Tages im Jahr 1999 saß man im heimischen Internetcafé und hat den Multiplayer von Half-Life bis zum Erbrechen gespielt.
Ich weiß gar nicht mehr, wer auf Counter-Strike kam, aber schnell war die Mod auf die Kisten gehauen und man tuckerte mit dem Truppentransporter auf cs_siege herum. Geil!
Online-Gaming war noch der kleine behinderte Bruder des richtigen Gamings: natürlich übers LAN. Man konnte dem Gegner in seiner Niederlage noch schön in die Augen sehen und natürlich aufs übelste Beleidigen. Hach…
Den natürlichen Umständen entsprechend war die Konkurrenz klein und irgendwann kannte man die Vorlieben und Taktiken der einzelnen Personen.
Als „Stammspieler“ hatte man so natürlich einen unglaublichen Vorteil und so waren 4 vs 2 oder 5 vs 1 Runden keine Seltenheit.

Kurze Zeit später fand man sich dann in einem Clan wieder. [RR]Hydroxi – Mitglied der Rico’s Roughnecks. Starship Troopers lässt grüßen.
Mit den regelmäßigen Trainings und Clanwars kamen auch die ersten Kontakte zur ESL.
Anstatt mit Fremden zusammen auf Public-Server zu spielen war man nun organisiert und spielte ausschließlich Gather.
Auf dem Fernseher lief Giga und man fieberte mit wenn einmal wieder mouz gegen n! gezockt hat.
Aber wie es nun mal so ist – irgendwann verlor CS seinen Reiz. Der Clan staubte ein, man ging Abends lieber etwas trinken als vor dem Rechner zu sitzen.
Nicht gerade optimale Vorraussetzung um im harten eSport-Wettbewerb am Ball zu bleiben.

Natürlich ist man CS mit vielen anderen Spielen fremd gegangen.
Irgendwann kam dann auch Call of Duty – Modern Warfare raus. Und es war gut.
Schnell schwelgte man in Erinnerungen an die gute Clan-Zeit. Und so dauerte es nicht lange, bis man auch hier einen gefunden hat.
Die Zeit der Trainings war wieder gekommen, Clanwars bestimmten den Ablauf so einiger Abende. Auch in die ESL ging es wieder, diesmal sogar in die EAS – in die ESL Amateur Series.  Alles war ein wenig ernster geworden. Aber wie immer gab es auch hier den Abstieg. Mit dem neuen CoD Teil sprangen die Leute ab und die einst noch hilfreichen Trainings waren einfach nervig geworden.

Natürlich war CS nicht tot. Es herrschte die große „Mein CS ist das richtige CS“-Maulerei zwischen 1.6 und Source. Jeder Teil hatte seine Vor- und Nachteile. Ich habe natürlich beide gespielt und beide waren gut, normal, ein Zeitvertreib.

Schließlich gab es ein Licht am Himmel – Counter Strike: Global Offensive.
Aber… Kann das gut sein? Skins für Waffen? was? Äh.. Wtf?

Aber auch hier siegt die Neugier – und die Entwickler haben wirklich den Spagat zwischen 1.6 und Source geschafft.

Es gab nur ein Problem. Ich war das Problem. Natürlich sind die alten Zeiten vorbei. Kaum trifft man auf einigermaßen erfahrene Gegner, ist die Niederlage vorprogrammiert.

Ich bin zu schlecht für dieses Spiel.

Daran muss sich etwas ändern.

Seit ein paar Tagen habe ich wieder hereingeschnuppert und bin wirklich gut auf die Fresse geflogen.
Aber: dem Internet sei Dank gibt es tausende Tipps, Regeln, Voraussetzungen und Einstellungen, welche man beachten kann.

Sozusagen das kleine ABC für das erfolgreiche Spielen.
Seitdem wieder Aktiv und versuche die Tips umzusetzen. Und es funktioniert.
Dazu aber mehr im nächsten Artikel 😉

 

 

Artikel

Programming Sucks

Hinterlasse eine Antwort

Alleine für folgenden Ausschnitt müsste ich eine Lese-Empfehlung aussprechen:

Right now someone who works for Facebook is getting tens of thousands of error messages and frantically trying to find the problem before the whole charade collapses. There’s a team at a Google office that hasn’t slept in three days. Somewhere there’s a database programmer surrounded by empty Mountain Dew bottles whose husband thinks she’s dead. And if these people stop, the world burns. Most people don’t even know what sysadmins do, but trust me, if they all took a lunch break at the same time they wouldn’t make it to the deli before you ran out of bullets protecting your canned goods from roving bands of mutants.

Aber wo das herkommt, gibt es zum Glück noch viel mehr.

Ich liebe ja diese Schimpftiraden 😀

Artikel

Ein See, welcher Tiere versteinert

1 Kommentar

Bei versteinerten Wesen muss ich einerseits an Fossilien denken, andererseits an die griechische Mythologie und Medusa, welche ihre Opfer durch einen magischen Blick versteinerte.

Aber spätestens jetzt muss ich auch den den Natronsee in Tansania denken. Durch seinen hohen pH Wert, der zwischen  9 und 10,5 schwankt, und den hohen Gehalt an Natriumcarbonat und Salz versteinert er die Kadaver von Tieren regelrecht.

So hat Naturfotograf Nick Brandt bei einer Tour  am Natronsee gut konservierte Tierkadaver von Vögeln und Fledermäusen vorgefunden: 

Alle Bilder © Nick Brandt / Courtesy of CAMERA WORK

 Es ist doch immer wieder schön zu sehen, dass selbst solche unglaublichen Dinge nicht nur möglich sind, sondern auch direkt von unseren Füßen passieren.

Artikel

What I tell all new programmers

Hinterlasse eine Antwort

Heute mal wieder einen wunderschönen Artikel über das Handwerk des Programmierens gefunden.

You are a wizard harry. Programming is basically magic. Think about it – we study hard and pore over our books of lore (the computer + internet), to make spells (programs). Wizards can teach other wizards how to cast their magic. We can make things happen in the world spontaneously, and create wonderous devices anyone can use. (Like the internet and mobile phones). These devices can do things that would be impossible without our skills.

Und natürlich noch vieles mehr 😉

Und wer noch nicht den Programmierer – Zimmerer Vergleich gelesen hat, sollte das auch direkt nachholen.

 

Artikel

Anonym im Netz

Hinterlasse eine Antwort

Was ist denn gerade bitte mit den „Sicherheits“-Apparat los? Haben die noch alle Tassen im Schrank?

TORVor ein paar Tagen kommt heraus, das Benutzer von TOR (das ist ganz grob gesagt ein Dienst zur Anonymisierung) von der NSA als Extremisten abgestempelt werden. Einfach nur so. Ohne überhaupt zu wissen, was die machen.
Klar, weil der Dienst die Benutzer anonymisiert, werden darüber so alle möglichen Sachen gedreht. Manche Leute wollen einfach nur das Gefühl von Sicherheit haben, manche sind Journalisten, Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten – und natürlich haben auch manche kriminelle Absichten. Aber das ist ja der Sinn von so einem Tool – man weiß nichts von den Inhalten und das ist gut so (Vergleichbar mit der Post und dem Briefgeheimnis).

Nun, damit das TOR-Netzwerk funktioniert, braucht man Exit-Nodes. Das sind dann sozusagen die Ausgänge aus dem TOR-Netzwerk ins Internet.
In Österreich wurde nun ein Betreiber von einem Node wegen Beihilfe zur Kinderpornografie verurteilt. Der muss angeblich noch ein wenig mehr Dreck am Stecken haben (Schusswaffen in der Wohnung – aber natürlich gibt es keinen Kommentar ob die legal waren oder nicht) und scheint in Chats mal geschrieben zu haben, dass es ihm egal ist, was für Inhalte(auch KiPos) über das Netz verbreitet werden (Hallo, ist ja auch richtig so! Anonym!).

Wenn man sich noch ein wenig weiter mit dem Thema TOR beschäftigt, kommt man irgendwann sowieso zu dem Punkt, dass das ganze im Endeffekt nicht sicher ist. Hier gibt es eine Publikation zu dem Thema, welche beschreibt wie man 80% der Benutzer des Netzwerks de-anonymisieren kann, nur durch Überwachen eines einzigen Relays. Und für große „Sicherheits“-Apparate wie die NSA ist das wahrscheinlich Alltag.

Ergo reicht es nicht nur anonym zu sein – man muss seine Daten auch verschlüsseln.
SSL-Verschlüsselung sollte eigentlich jedem bekannt sein.Hier wird die Verbindung zwischen Server und Browser Verschlüsselt (an die Nichtwissenden: wenn ihr Links von eurer Adress-Leiste im Browser ein  grünes Schloss-Symbol habt, ist die Verbindung verschlüsselt) .Falls also irgend ein Journalist in China ein paar Artikel über Menschenrechtsverstöße leaken will, kann er das anonymisiert und verschlüsselt tun. Spätestens wenn das eigene Leben davon abhängt, schaut man sich auch das SSL-Zertifikat penibelst genau an. Ob es auch die richtige Domain ist, etc.

NSA Flying PigWenn man dann jedoch ein wenig weiter sucht, stößt man auch auf interessante Programme die von der NSA betrieben werden wie z.b. FLYING PIG (Der Artikel ist von September 2013, warum hab ich nie was davon gehört?).

Thema ist, dass die NSA Wirtschaftsspionage gegen Petrobas, einem riesigen brasilianisches Mineralölunternehmen, betrieben hat.
Wie sie das gemacht haben? In den Router bei Petrobas gehackt, alle Google-Anfragen umgeleitet und somit abgefangen. Der eigentliche Clou ist, dass der Browser meckern müsste, dass etwas mit dem Zertifikat der verschlüsselten Verbindung nicht stimmt (ist ja nicht mehr der Google-Server, an den man jetzt seine Sachen übermittelt). Aber die Jungs von der NSA sind ja nicht blöd, wenn die schon riesige IT-Firmen dazu bringen können, Hintertürchen in die Datenbanken einzubauen, haben sie natürlich auch Zwischenzertifizierungsstellen um auch hier am Rädchen zu drehen. Okay, sogar dem Indischen Geheimdienst scheint das jetzt möglich zu sein.

Man kann also theoretisch keiner Webseite trauen, von der man sich nicht persönlich überzeugt hat, dass das Zertifikat stimmt. Man könnte jetzt den Fingerprint des Zertifikats überprüfen, müsste aber natürlich erstmal wissen, ob der Prüf-Wert schon korrekt ist. Wenn man ihn nämlich über das Internet / E-Mails hat, besteht ja schon wieder die Gefahr, dass auch dieser Wert schon gefälscht ist.

Ok, das wird jetzt alles schon ein wenig Paranoid.

Also einfache Verschlüsselung ist schon einmal besser als keine. Ihr lauft ja auch nicht nackt durch die Straßen mit der Meinung, dass ja eh keiner guckt.

Ob man sich jetzt ganz vermummen muss, muss jeder für sich selbst entscheiden. Nur scheint es leider nicht ganz so einfach zu sein.