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Eine kleine Counter-Strike Anekdote

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Wie werde ich wieder gut in CS?

Ich denke mal ich bin nicht der Einzige, der sich diese Frage gestellt hat.
Man denkt zurück an die guten, alten Zeiten.
Während eines schönen Tages im Jahr 1999 saß man im heimischen Internetcafé und hat den Multiplayer von Half-Life bis zum Erbrechen gespielt.
Ich weiß gar nicht mehr, wer auf Counter-Strike kam, aber schnell war die Mod auf die Kisten gehauen und man tuckerte mit dem Truppentransporter auf cs_siege herum. Geil!
Online-Gaming war noch der kleine behinderte Bruder des richtigen Gamings: natürlich übers LAN. Man konnte dem Gegner in seiner Niederlage noch schön in die Augen sehen und natürlich aufs übelste Beleidigen. Hach…
Den natürlichen Umständen entsprechend war die Konkurrenz klein und irgendwann kannte man die Vorlieben und Taktiken der einzelnen Personen.
Als „Stammspieler“ hatte man so natürlich einen unglaublichen Vorteil und so waren 4 vs 2 oder 5 vs 1 Runden keine Seltenheit.

Kurze Zeit später fand man sich dann in einem Clan wieder. [RR]Hydroxi – Mitglied der Rico’s Roughnecks. Starship Troopers lässt grüßen.
Mit den regelmäßigen Trainings und Clanwars kamen auch die ersten Kontakte zur ESL.
Anstatt mit Fremden zusammen auf Public-Server zu spielen war man nun organisiert und spielte ausschließlich Gather.
Auf dem Fernseher lief Giga und man fieberte mit wenn einmal wieder mouz gegen n! gezockt hat.
Aber wie es nun mal so ist – irgendwann verlor CS seinen Reiz. Der Clan staubte ein, man ging Abends lieber etwas trinken als vor dem Rechner zu sitzen.
Nicht gerade optimale Vorraussetzung um im harten eSport-Wettbewerb am Ball zu bleiben.

Natürlich ist man CS mit vielen anderen Spielen fremd gegangen.
Irgendwann kam dann auch Call of Duty – Modern Warfare raus. Und es war gut.
Schnell schwelgte man in Erinnerungen an die gute Clan-Zeit. Und so dauerte es nicht lange, bis man auch hier einen gefunden hat.
Die Zeit der Trainings war wieder gekommen, Clanwars bestimmten den Ablauf so einiger Abende. Auch in die ESL ging es wieder, diesmal sogar in die EAS – in die ESL Amateur Series.  Alles war ein wenig ernster geworden. Aber wie immer gab es auch hier den Abstieg. Mit dem neuen CoD Teil sprangen die Leute ab und die einst noch hilfreichen Trainings waren einfach nervig geworden.

Natürlich war CS nicht tot. Es herrschte die große „Mein CS ist das richtige CS“-Maulerei zwischen 1.6 und Source. Jeder Teil hatte seine Vor- und Nachteile. Ich habe natürlich beide gespielt und beide waren gut, normal, ein Zeitvertreib.

Schließlich gab es ein Licht am Himmel – Counter Strike: Global Offensive.
Aber… Kann das gut sein? Skins für Waffen? was? Äh.. Wtf?

Aber auch hier siegt die Neugier – und die Entwickler haben wirklich den Spagat zwischen 1.6 und Source geschafft.

Es gab nur ein Problem. Ich war das Problem. Natürlich sind die alten Zeiten vorbei. Kaum trifft man auf einigermaßen erfahrene Gegner, ist die Niederlage vorprogrammiert.

Ich bin zu schlecht für dieses Spiel.

Daran muss sich etwas ändern.

Seit ein paar Tagen habe ich wieder hereingeschnuppert und bin wirklich gut auf die Fresse geflogen.
Aber: dem Internet sei Dank gibt es tausende Tipps, Regeln, Voraussetzungen und Einstellungen, welche man beachten kann.

Sozusagen das kleine ABC für das erfolgreiche Spielen.
Seitdem wieder Aktiv und versuche die Tips umzusetzen. Und es funktioniert.
Dazu aber mehr im nächsten Artikel 😉

 

 

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