Programming Sucks

Alleine für folgenden Ausschnitt müsste ich eine Lese-Empfehlung aussprechen:

Right now someone who works for Facebook is getting tens of thousands of error messages and frantically trying to find the problem before the whole charade collapses. There’s a team at a Google office that hasn’t slept in three days. Somewhere there’s a database programmer surrounded by empty Mountain Dew bottles whose husband thinks she’s dead. And if these people stop, the world burns. Most people don’t even know what sysadmins do, but trust me, if they all took a lunch break at the same time they wouldn’t make it to the deli before you ran out of bullets protecting your canned goods from roving bands of mutants.

Aber wo das herkommt, gibt es zum Glück noch viel mehr.

Ich liebe ja diese Schimpftiraden 😀

Portion alternativer Gedanken I

Hm.
Ob man jetzt einen Programmierer nimmt, der sich mit Kaffee und Musik über Kopfhörer berauscht und dabei in die Tasten haut oder einen Medizinmann, der Pilze frisst, rumtanzt und mit Geistern redet.

Beides irgendwie Unerklärbar für den Gegenüber.

Ein See, welcher Tiere versteinert

Bei versteinerten Wesen muss ich einerseits an Fossilien denken, andererseits an die griechische Mythologie und Medusa, welche ihre Opfer durch einen magischen Blick versteinerte.

Aber spätestens jetzt muss ich auch den den Natronsee in Tansania denken. Durch seinen hohen pH Wert, der zwischen  9 und 10,5 schwankt, und den hohen Gehalt an Natriumcarbonat und Salz versteinert er die Kadaver von Tieren regelrecht.

So hat Naturfotograf Nick Brandt bei einer Tour  am Natronsee gut konservierte Tierkadaver von Vögeln und Fledermäusen vorgefunden: 

Alle Bilder © Nick Brandt / Courtesy of CAMERA WORK

 Es ist doch immer wieder schön zu sehen, dass selbst solche unglaublichen Dinge nicht nur möglich sind, sondern auch direkt von unseren Füßen passieren.

What I tell all new programmers

Heute mal wieder einen wunderschönen Artikel über das Handwerk des Programmierens gefunden.

You are a wizard harry. Programming is basically magic. Think about it – we study hard and pore over our books of lore (the computer + internet), to make spells (programs). Wizards can teach other wizards how to cast their magic. We can make things happen in the world spontaneously, and create wonderous devices anyone can use. (Like the internet and mobile phones). These devices can do things that would be impossible without our skills.

Und natürlich noch vieles mehr 😉

Und wer noch nicht den Programmierer – Zimmerer Vergleich gelesen hat, sollte das auch direkt nachholen.

 

Anonym im Netz

Was ist denn gerade bitte mit den „Sicherheits“-Apparat los? Haben die noch alle Tassen im Schrank?

TORVor ein paar Tagen kommt heraus, das Benutzer von TOR (das ist ganz grob gesagt ein Dienst zur Anonymisierung) von der NSA als Extremisten abgestempelt werden. Einfach nur so. Ohne überhaupt zu wissen, was die machen.
Klar, weil der Dienst die Benutzer anonymisiert, werden darüber so alle möglichen Sachen gedreht. Manche Leute wollen einfach nur das Gefühl von Sicherheit haben, manche sind Journalisten, Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten – und natürlich haben auch manche kriminelle Absichten. Aber das ist ja der Sinn von so einem Tool – man weiß nichts von den Inhalten und das ist gut so (Vergleichbar mit der Post und dem Briefgeheimnis).

Nun, damit das TOR-Netzwerk funktioniert, braucht man Exit-Nodes. Das sind dann sozusagen die Ausgänge aus dem TOR-Netzwerk ins Internet.
In Österreich wurde nun ein Betreiber von einem Node wegen Beihilfe zur Kinderpornografie verurteilt. Der muss angeblich noch ein wenig mehr Dreck am Stecken haben (Schusswaffen in der Wohnung – aber natürlich gibt es keinen Kommentar ob die legal waren oder nicht) und scheint in Chats mal geschrieben zu haben, dass es ihm egal ist, was für Inhalte(auch KiPos) über das Netz verbreitet werden (Hallo, ist ja auch richtig so! Anonym!).

Wenn man sich noch ein wenig weiter mit dem Thema TOR beschäftigt, kommt man irgendwann sowieso zu dem Punkt, dass das ganze im Endeffekt nicht sicher ist. Hier gibt es eine Publikation zu dem Thema, welche beschreibt wie man 80% der Benutzer des Netzwerks de-anonymisieren kann, nur durch Überwachen eines einzigen Relays. Und für große „Sicherheits“-Apparate wie die NSA ist das wahrscheinlich Alltag.

Ergo reicht es nicht nur anonym zu sein – man muss seine Daten auch verschlüsseln.
SSL-Verschlüsselung sollte eigentlich jedem bekannt sein.Hier wird die Verbindung zwischen Server und Browser Verschlüsselt (an die Nichtwissenden: wenn ihr Links von eurer Adress-Leiste im Browser ein  grünes Schloss-Symbol habt, ist die Verbindung verschlüsselt) .Falls also irgend ein Journalist in China ein paar Artikel über Menschenrechtsverstöße leaken will, kann er das anonymisiert und verschlüsselt tun. Spätestens wenn das eigene Leben davon abhängt, schaut man sich auch das SSL-Zertifikat penibelst genau an. Ob es auch die richtige Domain ist, etc.

NSA Flying PigWenn man dann jedoch ein wenig weiter sucht, stößt man auch auf interessante Programme die von der NSA betrieben werden wie z.b. FLYING PIG (Der Artikel ist von September 2013, warum hab ich nie was davon gehört?).

Thema ist, dass die NSA Wirtschaftsspionage gegen Petrobas, einem riesigen brasilianisches Mineralölunternehmen, betrieben hat.
Wie sie das gemacht haben? In den Router bei Petrobas gehackt, alle Google-Anfragen umgeleitet und somit abgefangen. Der eigentliche Clou ist, dass der Browser meckern müsste, dass etwas mit dem Zertifikat der verschlüsselten Verbindung nicht stimmt (ist ja nicht mehr der Google-Server, an den man jetzt seine Sachen übermittelt). Aber die Jungs von der NSA sind ja nicht blöd, wenn die schon riesige IT-Firmen dazu bringen können, Hintertürchen in die Datenbanken einzubauen, haben sie natürlich auch Zwischenzertifizierungsstellen um auch hier am Rädchen zu drehen. Okay, sogar dem Indischen Geheimdienst scheint das jetzt möglich zu sein.

Man kann also theoretisch keiner Webseite trauen, von der man sich nicht persönlich überzeugt hat, dass das Zertifikat stimmt. Man könnte jetzt den Fingerprint des Zertifikats überprüfen, müsste aber natürlich erstmal wissen, ob der Prüf-Wert schon korrekt ist. Wenn man ihn nämlich über das Internet / E-Mails hat, besteht ja schon wieder die Gefahr, dass auch dieser Wert schon gefälscht ist.

Ok, das wird jetzt alles schon ein wenig Paranoid.

Also einfache Verschlüsselung ist schon einmal besser als keine. Ihr lauft ja auch nicht nackt durch die Straßen mit der Meinung, dass ja eh keiner guckt.

Ob man sich jetzt ganz vermummen muss, muss jeder für sich selbst entscheiden. Nur scheint es leider nicht ganz so einfach zu sein.

Wenn Programmierer Zimmerer wären

Ach, mal wieder über ein schönes Beispiel des täglichen Programmiererleids gestolpert:

  • Interviewer: So, you’re a carpenter, are you?
  • Carpenter: That’s right, that’s what I do.
  • Interviewer: How long have you been doing it?
  • Carpenter: Ten years.
  • Interviewer: Great, that’s good. Now, I have a few technical questions to ask you to see if you’re a fit for our team. OK?
  • Carpenter: Sure, that’d be fine.
  • Interviewer: First of all, we’re working in a subdivision building a lot of brown houses. Have you built a lot of brown houses before?
  • Carpenter: Well, I’m a carpenter, so I build houses, and people pretty much paint them the way they want. „Wenn Programmierer Zimmerer wären“ weiterlesen

Das Killer-Soundsystem

Das dickste Soundsystem Europas findet man nicht in einer Discothek oder auf irgendwelchen Festivals – sondern in der Large European Acoustic Facility (LEAF) in den Niederlanden.

Hier werden Satelliten der Umgebung eines Raketenstarts ausgesetzt – und weil man schlecht riesige Raketen zünden kann (oder will?), braucht man etwas mit viel Wumms.


Ergo haben die Jungs in einer Halle zwei riesige Hörner konstruiert, durch die mit hohem Druck Stickstoff gefeuert wird. Hierdurch kann man eine riesige Bandbreite von Tönen erzeugen, natürlich nichts für die Ohren, dafür bis zu 154 Dezibel laut!
Nur mal so fürs Protokoll: Ab 120 Dezibel kriegt man Hörschäden, ein Gewehrschuss 1 Meter neben eurem Kopf ist sogar 140 Dezibel laut.
Also ist das Teil wirklich, wirklich, wirklich verdammt laut!

Na dann mal… Wubwubwubwub!

 

Copyright der Bilder: ESA-Anneke Le Floc’h