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Das Killer-Soundsystem

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Das dickste Soundsystem Europas findet man nicht in einer Discothek oder auf irgendwelchen Festivals – sondern in der Large European Acoustic Facility (LEAF) in den Niederlanden.

Hier werden Satelliten der Umgebung eines Raketenstarts ausgesetzt – und weil man schlecht riesige Raketen zünden kann (oder will?), braucht man etwas mit viel Wumms.


Ergo haben die Jungs in einer Halle zwei riesige Hörner konstruiert, durch die mit hohem Druck Stickstoff gefeuert wird. Hierdurch kann man eine riesige Bandbreite von Tönen erzeugen, natürlich nichts für die Ohren, dafür bis zu 154 Dezibel laut!
Nur mal so fürs Protokoll: Ab 120 Dezibel kriegt man Hörschäden, ein Gewehrschuss 1 Meter neben eurem Kopf ist sogar 140 Dezibel laut.
Also ist das Teil wirklich, wirklich, wirklich verdammt laut!

Na dann mal… Wubwubwubwub!

 

Copyright der Bilder: ESA-Anneke Le Floc’h

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Der Eisberg der Titanic

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Copyright: United States Coast Guard

Copyright: United States Coast Guard

Was ist eigentlich aus dem Eisberg geworden, der die Titanic versenkt hat?

Die Bilder oben und unten sind möglicherweise die einzigen, welche den ihn zeigen. Hundett1prozentig sicher sein kann man sich natürlich nicht, da während des Untergangs niemand auf die Idee kam, ein Foto des Ungetüms zu schießen (Was einen aber auch nicht verwundert 😉 ).

Das obere Bild wurde vom Chef-Kellner des deutschen Ozeandampfers SS Prinz Albert geschossen. Die Prinz Albert fuhr am 15. April durch die gleichen Gewässer wie einen Tag zuvor die Titanic. Die Kenntnis vom Schicksal der Titanic hatte sich noch nicht unter den Passagieren verbreitet – der Kellner machte die Aufnahme nur, weil ein Streifen rote Farbe den Eisberg bedeckte.

Copyright:  United States Coast Guard

Copyright: United States Coast Guard

Das Zweite Bild stammt vom Kapitän der Minia – einem Kabelschiff, welches Telefonkabel im Atlantik verlegte. Die Minia war eines der Schiffe, welche zum Unglücksort entsendet wurden, um Leichen und Trümmerstücke zu bergen. Laut Aussage des Kapitäns war es der einzige Eisberg im Umkreis und es spricht erneut die rote Farbe für eine Kollision mit der Titanic.

Wieder mal eins von den interessanten Dingen, über die man sich sonst keine Gedanken macht.

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Telepräsenz Roboter

2 Kommentare
Beam+

Beam+

Die von euch, die Big Bang Theory gucken, kennen bestimmt noch den Shelbot.

Eine Firma hat nur wirklich so ein Teil entwickelt – Beam+.

Auf den ersten Blick eine bescheuerte Nerd-Idee. Mir fällt auf den zweiten Blick ehrlich gesagt auch keine Sinnvolle Einsatzmöglichkeit für das Ding ein.
Der Hersteller meint, man könne die Kinder ins Bett bringen oder mit den Haustieren spielen.

Naja, wenn ich schon so lange außer Haus bin, dass ich so einen Telepräsenz Roboter benötige, habe ich bestimmt keine Haustiere (die armen Viecher) – und welches Kind lässt sich von einem doofen Roboter ins Bett bringen? Das Teil wird umgeworfen und einfach bis spät in die Nacht Fernseh geguckt.

 

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Entwickler – Was machen die eigentlich den ganzen Tag?

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Die Frage stellen sich glaube ich viele Leute.

Da hocken die Typen einfach nur vor dem PC und sind am tippen. Die reden gar nicht viel und laufen wie aufgescheuchte Hennen herum, um Ausdrucke einzusammeln. Oder tragen Berge von Mappen mit sich.
Ne – die hocken den ganzen Tag da, kommen und gehen wann sie wollen und wie sie lustig sind.

Vor ein paar Wochen bin ich da über einen wunderschönen Artikel gestolpert.

Hier beschreibt Mike Hadlow seine Erfahrungen als Junior Developer in einem Kabel-TV Unternehmen.

‚Are you stealing those LCDs?‘ ‚Yeah, but I’m doing it while my code compiles.‘

Eine Abteilung fiel dadurch auf, dass die Kollegen rumwuselten wie Ameisen. Sie waren gestreßt, legten Nachtschichten ein und waren auch oft Wochenends am arbeiten.
Falls einer ein Problem hatte, versammelte man sich sofort an seinem Bildschirm und hat in einem riesigen Pulk das Problem gelöst. Ja, die Jungs waren wirklich schwer am schaffen.

In einer anderen Abteilung wurde der meiste Code von einer einzigen Person geschrieben – Dave.
Dave war verrufen, dass er viele Dinge zu kompliziert anpacke. Der Code war anfangs schwer zu verstehen, doch nachdem Dave ihn in die Grundlagen der OOP, Design Patterns und SOLID Principles eingeführt hat, war vieles leicht verständlich.
Änderungen waren schnell durchgeführt und durchs Unit Testing gab es auch kaum Bugs im Live-System.

Das Ergebnis war, dass die beiden gemütlich am Rechner saßen und allem Anschein nach wenig zu tun hatten. Mike machte jeden Tag pünktlich Feierabend, legte keine Nachtschichten und schon gar keine Arbeit am Wochenende ein.

Beide Abteilungen hatten ähnliche Anforderungen – die eine ging jedoch schlauer an die Sache ran.

Eines Tages hat das Management angekündigt, dass es Gehaltserhöhungen auf Basis der Leistungen geben werde.
Die Abteilung von Mike und Dave schnitt natürlich nicht so gut ab. Das Management hatte die Meinung, dass die Beiden nicht am Erfolg der Firma interessiert wären – so wie die hart arbeitenden Kollegen, welche nicht davor scheuten auch Abende und Wochenenden für das Wohlergehen der Firma zu opfern.

Da gibt es dann auch folgenden schönen Satz:

„It’s very hard to tell if that guy sweating away, working late nights and weekends, constantly fire-fighting, is showing great commitment to making a really really complex system work, or is just failing.“

Ich denke solche Leute gibt es überall.

Und weiter geht es mit:

„Software development often isn’t done well in a pressurised, interrupt driven, environment.“

Jep

So ist das!

Ich denke diesem Zitat stimmt jeder von euch zu. Nichts ist schlimmer als ständig Unterbrochen zu werden. Man braucht Ewigkeiten um sich Gedanklich wieder in den Code an dem man gerade war zurückzufinden. Klar sind die Kollegen dann erstmal angepisst, wenn man sie wegschickt oder sagt sie sollen ein E-Mail schreiben. Aber so ist das nunmal.